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Trinkwasser wird aus Quell-, Grund- und Oberflächenwasser
gewonnen. Quellwasser ist frei zutage tretendes Grundwasser, das
vor allem in den
Mittelgebirgen sowie im Alpenraum vorkommt. Zur Trinkwasserversorgung
wird es in Quellfassungen gesammelt und kann, wenn es den geltenden
Anforderungen entspricht, direkt als Trinkwasser in die Haushalte
geliefert werden.
Grundwasser ist mit einem Anteil von rund 64 Prozent die wichtigste
Ressource für die Trinkwassergewinnung in Deutschland. Es ist
in unser
natürliches Ökosystem Wasser-Boden-Luft eingebunden. Die
heute übliche ökologische Grundwassergewinnung beachtet,
dass nur in dem Maße Wasser entnommen wird, wie es sich auf
natürliche Weise erneuert.
Oberflächenwasser, das heißt Wasser aus Seen, Flüssen
und Talsperren, einschließlich Uferfiltrat und angereichertes
Grundwasser, ist mit einem Anteil von 29 Prozent die zweite wichtige
Ressource der Trinkwassergewinnung. Auch Oberflächenwasser
braucht Schutz. Daher dürfen z. B. auf Trinkwassertalsperren
keine Motorboote fahren. Auch das Baden ist verboten. Trinkwassertalsperren
liegen oft im waldreichen Hügel- oder Bergland.
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